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Beim Rundstricken wird in Runden und nicht in Hin- und Rückreihen gestrickt. Die Strickarbeit muss nicht gewendet werden. Es entsteht ein nahtloser Schlauch. Das Strickstück muss nicht zusammengenäht werden. Und da es keine Naht gibt, müssen auch keine Randmaschen hinzu gerechnet werden.

Fast jedes Muster kann rund gestrickt werden. Die rechte Seite (Schauseite) liegt beim Stricken außen. Am einfachsten sind die Grundstrickarten: Glatt rechts erhält man, wenn in jeder Runde rechte Maschen gestrickt werden. Für glatt links in allen Runden linke Maschen arbeiten. Werden rechte und linke Runden im Wechsel gestrickt, ergibt sich kraus rechts.

Es gibt zwei Rundstrickmethoden: Das Stricken mit der Rundstricknadel oder mit dem Nadelspiel.

 

Rundstricken mit der Rundstricknadel
Beim Rundstricken mit der Rundstricknadel muss die gewählte Nadel etwa fünf bis zehn Zentimeter kürzer sein als der Umfang der Strickarbeit, damit die Maschen darauf aneinanderliegen und nicht überdehnt werden. Für eine Rundstrickarbeit, die Maschen auf eine Rundnadel oder ein Nadelspiel aufnehmen und die Arbeit zur Runde schließen, indem als erstes die Masche gestrickt wird, die auch als erste aufgenommen wurde. Dabei darauf achten, dass die Maschenreihe in sich nicht verdreht ist. Der Rundenbeginn wird markiert.

 

Rundstricken mit dem Nadelspiel
Nadelspiele werden zum Anfertigen von Strickstücken mit geringem Umfang verwendet. Zum Beispiel für Socken, Pulswärmer oder Handschuhe. Beim Maschenanschlag werden die Maschen gleichmäßig auf vier Nadeln verteilt. Mit der fünften Nadel, der Arbeitsnadel, wird gestrickt. Je nach Muster kann die Maschenzahl auf den einzelnen Nadeln variieren. Bei einem Rippenmuster mit bspw. * zwei Maschen rechts, zwei Maschen links * muss die Maschenzahl auf jeder Nadel durch vier teilbar sein.

Text: Christiane Mester

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