Maschenrechner für dich

Du hast eine Maschenprobe gestrickt? Sehr gut! Jetzt möchtest du sicher wissen, wie viele Maschen du für dein künftiges Lieblingsteil anschlagen musst und wie viele Reihen insgesamt zu stricken sind. Der Maschenrechner rechnet dir die benötigte Maschen- und Reihenzahl sofort aus. Teste das neue Gratis-Tool auf maschentext.de

 




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Hinweise für Strickanfänger
Du fängst gerade erst an zu stricken und weißt nicht, was eine Maschenprobe überhaupt ist? Kein Problem, das haben wir gleich!

 

Was ist eine Maschenprobe?
Die Maschenprobe ist ein kleines Probestück, das etwa 15 x 15 cm groß ist. Es wird als Teststück angefertigt, bevor mit der eigentlichen Strickarbeit begonnen wird. Der Grund dafür ist ganz einfach: Jeder strickt etwas anders. Gibt man fünf Leuten das gleiche Garn in die Hand und identische Nadeln derselben Stärke dazu, zeigt sich beim Stricken schon nach wenigen Reihen, dass sich das größenmäßige Strickergebnis bei allen Testpersonen ein wenig unterscheidet. Und dies, obwohl alle gleich viel Maschen aufgenommen und dasselbe Muster gestrickt haben. Stricken ist eben eine Handarbeit und dem einen geht es locker von der Hand, während der andere die Maschen etwas fester anzieht. Die Maschenprobe hilft dabei, diesen Umstand rechnerisch auszugleichen und ist die Grundlage dafür, dass ein Pullover – zum Beispiel in Größe M – auch tatsächlich diesen Maßen entspricht.

 

Szenario 1: Stricken auf eigene Faust
Stell dir vor, du möchtest deinen ersten eigenen Schal stricken. Du hast die Wolle vor dir und die passenden Stricknadeln dazu. Dein Erstlingswerk soll 20 cm breit und 120 cm lang werden. Jetzt stehst du zwangsläufig vor der Frage, wie viele Maschen du anschlagen musst, damit dein Schal am Ende tatsächlich 20 cm breit wird. Die Lösung ist ganz einfach: Als erstes strickst du ein kleines Probestück. Dafür schlägst du etwa 15 bis 20 Maschen an und strickst in dem Muster, das du dir für deinen Schal ausgesucht hast, etwa 15 cm in die Höhe. Dann zählst du aus, wie viele Maschen und wie viele Reihen du auf einer Fläche von 10 x 10 cm gestrickt hast und startest den Maschenrechner mit Klick auf den Button. Dort gibst du die Werte ein und der Maschenrechner rechnet dir aus, wie viele Maschen du anschlagen und wie viele Reihen du hochstricken musst, damit dein Schal genau so breit und lang wird, wie du ihn haben möchtest.

 

Szenario 2: Stricken nach Anleitung
Du hast eine schöne Strickanleitung für einen Pullover gefunden und möchtest genau dieses Modell in Größe 40 stricken. Passendes Garn hast du besorgt und die richtigen Nadeln noch dazu – perfekt! Jetzt suchst du in der Anleitung als erstes nach den Angaben zur Maschenprobe. Meist ganz oben im Text steht dazu dann so etwas wie: „13 Maschen und 18 Reihen ergeben ein Probestück der Größe 10 x 10 cm“. Diese Angaben können auch kürzer formuliert sein, dann heißt es nur: „13 M. x 18. R. = 10 x 10 cm“. In welchem Muster die Maschenprobe gestrickt wurde, ist nicht immer angegeben. Ist dies der Fall, kannst du davon ausgehen, dass glatt rechts gestrickt wurde.

Für deine eigene Maschenprobe orientierst du dich nun an diesen Werten. Nach diesem Beispiel würdest du jetzt etwa 17 Maschen anschlagen und etwa 25 Reihen in die Höhe stricken. Du addierst also immer ein paar Maschen hinzu und kettest frühestens nach 15 cm ab. So bist du auf der sicheren Seite. Denn wie eine Strickprobe ausfällt, zeigt sich immer erst nach einigen Zentimetern. Als nächstes misst du aus, wie viele Maschen und Reihen du auf einer Fläche von 10 x 10 cm gestrickt hast. Stimmt dein Strickergebnis mit den Angaben aus der Anleitung überein, kannst du sofort mit dem Stricken des Pullovers beginnen. Sind es bei dir aber mehr oder weniger Maschen und Reihen auf 10 x 10 cm, hilft dir der Maschenrechner: Du startest ihn mit Klick auf den Button und gibst drei Werte ein: Die deiner Maschenprobe sowie die Zentimeterangaben zur Breite und der Höhe aus der Anleitung. Jetzt rechnet der Maschenrechner für dich aus, wie viele Maschen du anschlagen und wie viele Reihen du hochstricken musst, um auf die gewünschte Größe zu kommen. Besteht der Pullover aus mehreren Strickteilen (Vorder- und Rückenteil, Ärmel), gibst du die verschiedenen Zentimeterangaben für die Einzelteile natürlich nacheinander ein und notierst die Ergebnisse.

Eine andere Möglichkeit ist es, ein weiteres Probstück zu stricken. Und zwar mit kleinerer oder größerer Nadelstärke als beim ersten Mal – je nachdem, ob es bei deinem Probestück mehr oder weniger Maschen waren. Die Mühe machst du dir in der Hoffnung, beim nächsten Versuch auf dieselben Werte, wie in der Anleitung zu kommen. Das ist aufwendiger, als schnell umrechnen zu lassen, kann aber vor allem in zwei Fällen durchaus ratsam sein: Wenn das vorgegebene Muster komplex ist und zwingend eine bestimmte Maschenzahl erfordert (- wenn du z.B. so etwas liest, wie „Maschenzahl teilbar durch neun plus zwei Randmaschen“) oder der Pullover einen besonderen Schnitt hat, für den viele mustergemäße Zu- oder Abnahmen eingeplant sind. In solchen Fällen ist es besser, die Maschenprobe so oft zu wiederholen, bis die Werte genau mit denen aus der Anleitung übereinstimmen!

Viel Freude beim Stricken!

Christiane Mester

 

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