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Stricknadeln sind das hauptsächliche Werkzeug beim Stricken. Es gibt sie in verschiedenen Stärken und Ausführungen. Eine aufgebrachte Nummer gibt den Durchmesser an. Je höher dieser Wert ausfällt, desto dicker ist die Nadel. Die empfohlene Nadelstärke findet sich auf der Garnbanderole. Es gilt: Dünne Stricknadeln werden für dünnes Garn verwendet, stärkere Nadeln für dickes Garn. Von dieser Grundregel wird abgewichen, wenn bestimmte Effekte erzielt werden sollen: Wird zum Beispiel ein dünnes Garn mit einer dicken Nadel verstrickt, entsteht ein lockeres, grobmaschiges Maschenbild mit Durchblick.

Die Wahl der Stricknadeln hängt nicht nur vom verwendeten Material ab, sondern auch von der Größe des Strickstücks. Die Nadeln sollten lang genug sein, um alle Maschen zu fassen. Aus diesem Grund werden heutzutage für alle größeren Arbeiten Rundstricknadeln verwendet. Auch dann, wenn in Hin- und Rückreihen gestrickt wird und nicht in Runden.

 

Die Rundstricknadel
Die Rundstricknadel wird für alle umfangreichen Strickstücke verwendet. Also für solche, die eine große Maschenzahl erfordern. Rundstricknadeln sind nicht nur in verschiedenen Stärken erhältlich, sondern auch in unterschiedlichen Längen. Wird in Runden gearbeitet, sollte die gewählte Nadel etwa fünf bis zehn Zentimeter kürzer ausfallen als der Umfang der darauf befindlichen Strickarbeit.

 

Das Nadelspiel
Ein Nadelspiel, manchmal auch als Strumpfnadeln bezeichnet, besteht aus fünf gleich langen Stricknadeln, die jeweils zu beiden Enden eine Spitzen haben. Spiele werden für kleine, rund gestrickte Strickstücke verwendet, wie zum Beispiel Socken, Pulswärmer, Fäustlinge oder Handschuhe.

Text: Christiane Mester

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