Zähle aus, wie viele Maschen und Reihen du auf einer Fläche von 10 × 10 cm gestrickt hast. Gib die Werte in den Maschenrechner ein und das digitale Strick-Helferlein sagt dir die benötigte Maschen- und Reihenzahl. Super easy to use!

 

 

SCHRITT 1
Gib die Werte deiner Maschenprobe ein

 
Wie viele Maschen und wie viele Reihen hast du auf

× cm gestrickt?
Hinweis: Die Maße 10 × 10 cm sind Standard. Du kannst diese Vorgabe aber auch an deine eigenen Werte anpassen (z.B. 12 x 15 cm).
 

Maschen
 
Reihen
Hinweis: Trenne deine Eingabe mit einem Punkt (z.B. 5.6 statt 5,6 cm)
 



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SCHRITT 2
Maschenzahl ausrechnen

 
Wie breit soll dein Strickstück werden?
 
cm
Hinweis: Trenne deine Eingabe mit einem Punkt (z.B. 50.6 statt 50,6 cm)
 

 
Du schlägst Maschen an



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SCHRITT 3
Reihenanzahl ausrechnen

 
Wie hoch soll dein Strickstück werden?
 
cm
Hinweis: Trenne deine Eingabe mit einem Punkt (z.B. 50.6 statt 50,6 cm)
 

 
Du strickst Reihen

 

 


 

 

Was hat es mit dem Maschenrechner auf sich?
Das Anfertigen einer Maschenprobe ist die Grundlage dafür, dass ein selbst gestricktes Teil – zum Beispiel ein Pullover in Größe M – auch tatsächlich diesen Maßen entspricht und dir nach der Fertigstellung gut passt. Möchtest du eine Strickanleitung nacharbeiten, solltest du im Anleitungstext als erstes die Angaben zur Maschenprobe ausfindig machen. In jeder guten Strickanleitung sind diese Werte aufgeführt und das ist auch gut so. Der Grund dafür ist, dass jeder etwas anders strickt. Ein Beispiel: Im Anleitungstext findest du unter der Überschrift „Maschenprobe“ die folgenden Angaben: „25 M. × 29. R. = 10 × 10 cm“. Das bedeutet, dass für ein Probestück der Größe 10 × 10 cm 25 Maschen angeschlagen und 29 Reihen gestrickt wurden. Anhand dieser Werte kannst du jetzt überprüfen, ob du beim Nachstricken des kleinen Probestücks auf dieselben Werte kommst. Sparst du dir diese Fingerübung und startest gleich mit dem eigentlichen Strickstück, ist die wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass dir das Teil, das du ab diesem Moment mit viel Liebe stricken wirst, am Ende zu klein oder groß gerät.

Das würde dir natürlich nicht passieren, denn du bist clever und strickst als erstes eine Maschenprobe. Kommst du dabei auf dieselben Angaben wie in der Anleitung aufgeführt, ist alles super! Du kannst sofort mit der Arbeit an deinem eigenen Modell beginnen. Ergibt sich aus deiner Strickweise allerdings eine andere Maschen- und Reihenzahl auf einer Fläche von 10 × 10 cm, musst du umrechnen und so die Anleitung an deine eigene Strickweise anpassen. Dabei hilft dir der Maschenrechner. Hier gibst du die Werte deiner eigenen Maschenprobe ein und fügst hinzu, wie breit und wie hoch das geplante Strickstück werden soll. Diese Angaben entnimmst du der Strickanleitung, die du nacharbeiten möchtest. Der Maschenrechner kombiniert beides und sagt dir, wie viele Maschen du anschlagen musst und wie viele Reihen zu stricken sind, um bei deiner individuellen Strickweise auf die in der Anleitung angegebenen Maße zu kommen.

Dasselbe funktioniert natürlich auch, wenn du auf eigene Faust etwas stricken möchtest – ganz ohne dich dabei nach einer Strickanleitung zu richten. Ein Beispiel: Stelle dir vor, du möchtest einen Schal stricken. Du hast das Garn, die passenden Nadeln und ein Muster hast du dir auch schon ausgesucht. Bestens! Du hast auch eine Vorstellung davon, wie lang und wie breit dein eigenes Strickwerk werden soll, aber dir ist nicht klar, wie viele Maschen du aufnehmen musst und wie viele Reihen zu stricken sind, um auf diese Maße zu kommen. So findest du es raus: Du strickst ein kleines Probestück mit dem Garn, den Nadeln und genau nach dem Muster, das du für deinen Schal verwenden möchtest. Anschließend zählst du die Maschen und Reihen aus, die du für eine Strickfläche von 10 x 10 cm benötigt hast. Diese Werte gibst du jetzt in den Maschenrechner ein und das Tool wirft dir daraufhin die benötigte Maschen- und Reihenzahl aus. Deinen neuen Schal strickst du jetzt als Maßanfertigung!

Text: Christiane Mester

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